Aktuelles

beA/BRAV-Update am Wochenende des 17./18.11.2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,                                                      Zweibrücken, den 15.11.2018

mit Schreiben vom 15.11.2018 hat uns die BRAK darüber informiert, dass am kommenden Wochenende, dem 17. und 18.11.2018, Atos mit der Version 2.1.3 ein Update für das beA-System und das BRAV aufspielt. Weiter lautet das Schreiben:

"Dazu kommt es zu einer vollständigen Downtime des Systems mit der Folge der Nichtverfügbarkeit des beA und des BRAV am Samstag, dem 17.11.2018, in der Zeit zwischen 00:05 Uhr und 09:45 Uhr. Darüber hinaus werden am Samstag einmalig, voraussichtlich um 16:30 Uhr, bestehende Sessions abgebrochen, da zu diesem Zeitpunkt des Rechenzentrum 1 wieder aktiviert und gleichzeitig das Rechenzentrum 2 deaktiviert wird. Dies bedeutet, dass ggf. bestehende Verbindungen mit dem beA-System oder dem BRAV abgebrochen werden und der Anwender sich erneut anmelden  muss. Gegebenenfalls erfolgt ein Datenverlust der nicht gespeicherten Daten.

Über die geplante Downtime wird auch auf der Homepage der BRAK, auf der EGVP-Seite sowie über den Newsletter der BRAK informiert.

Mit der Version 2.1.3 werden insbesondere verwendete bzw. zu verwendende Signatur- und Verschlüsselungsalgorithmen aktualisiert. Aufgrund dessen werden mit dieser Version im beA bestimmte Signatur- und Verschlüsselungsalgorithmen durch die KSW-Schnittstelle in der neuen Version V3 vorgegeben. Aktuell werden jedoch weiterhin die bisher gültigen Verschlüsselungsalgorithmen verwendet. Die tatsächliche Umstellung auf die neuen Algorithmen erfolgt in einem gemeinsamen Vorgehen im EGVP-Verbund zu einem späteren Zeitpunkt.

Zudem umfasst die Version 2.1.3 unter anderem eine Verbesserung in Bezug auf den Versand an die Default-Verteilerlisten der Kammern. Der Nachrichtenversand an die Default-Verteilerlisten wird nicht mehr als Ganzes abgebrochen, falls ein einzelnes Postfachzertifikat zum Zeitpunkt des Versands nicht erfolgreich geprüft werden kann.

Weiterhin wurden die Einbindung der Datenschutzerklärung und des Impressums in der BRAV-Webanwendung sowie der beA-Webanwendung aktualisiert. Eine Zusammenfassung der funktionalen Änderungen sowie der Aktualisierung bezüglich der IT-Sicherheit stellen wir Ihnen in einem gesonderten Schreiben nach erfolgreicher Installation der Version 2.1.3 zur Verfügung."

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

PFÄLZISCHE RECHTSANWALTSKAMMER

JR Dr. Seither

Präsident


Wiederinbetriebnahme des beA am 03.09.2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,                                                    Zweibrücken, den 21.08.2018

mit Schreiben vom 20.08.2018 hat uns die BRAK darüber informiert, dass die secunet Security Network AG am vergangenen Freitag grünes Licht für die Inbetriebnahme des beA-Systems gegeben hat.

Alle Schwachstellen der Kategorien A und B sind gemäß dem Beschluss der Präsidentenkonferenz vom 27.06.2018, geändert durch den Beschluss der Präsidentinnen und Präsidenten vom 08.08.2018, beseitigt.

Die Wiederinbetriebnahme des beA muss geordnet in Abstimmung mit den Kommunikationspartnern der BRAK stattfinden. Deshalb wird die BRAK das beA-System am Wochenende vor dem Neustart, also am 01. und am 02.09.2018 in der Weise geordnet hochfahren, dass die Postfächer zunächst nicht sichtbar sein werden und das System insgesamt von außen nicht erreichbar sein wird. Die BRAK wird dann noch einmal Testnachrichten innerhalb des beA-Systems und mit der Justiz austauschen, um sicher zu sein, dass das Empfangen und Versenden von Nachrichten auch auf dem Produktivsystem so fehlerfrei wie auf den Entwicklungs- und Testumgebungen funktioniert.

Das beA-System wird deshalb am Wochenende des 01. und 02.09.2018 insgesamt bis zum erfolgreichen Abschluss des Probelaufs von außen nicht erreichbar sein. Deshalb werden in diesem Zeitraum auch das Herunterladen der Client Security und die Erstregistrierung nicht möglich sein.

Nähere Informationen können Sie der Presseerklärung der BRAK-Nr. 23/2018  entnehmen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

PFÄLZISCHE RECHTSANWALTSKAMMER

JR Dr. Seither

Präsident


Freigabe zur Wiederinbetriebnahme der Client Security

Ab dem heutigen Tage ist die Client Security zum Download und zur Installation bereitgestellt und die Erstregistrierung am beA ist wieder möglich. Für weitere Informationen verweisen wir auf die Homepage der BRAK: www.brak.de.

Zweibrücken, den 04.07.2018


Beschluss der Präsidentenkonferenz zur Wiederinbetriebnahme des beA und einen Supportwegweiser vom 27.06.2018

Beschluss vom 27.06.2018

Supportwegweiser


Presseerklärung des BRAK-Präsidenten zur Wiederinbetriebnahme des beA vom 27.06.2018:

Presseerkärung Nr. 19


Bundesweites Amtliches Anwaltsverzeichnis (BRAV) wieder online

Das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis (BRAV) ist wieder online. Der technische Dienstleister Atos hat den Fehler, der am Freitag, dem 13.04.2018, zur vorübergehenden Abschaltung des bundeseinheitlichen Rechtsanwaltsregisters führte, behoben. Seit Dienstag, 15:00 Uhr, ist die Seite www.rechtsanwaltsregister.org wieder online.


Presseerklärung der Bundesrechtsanwaltskammer zur Präsidentenkonferenz vom 15.04.2018:

Presseerklärung Nr. 7


Abschaltung des bundesweiten amtlichen Anwaltsverzeichnisses (BRAV):

Schreiben der Bundesrechtsanwaltskammer vom 13.04.2018


Mitteilungen des Präsidenten zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach


Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                      Zweibrücken, den 29.03.2018               

die BRAK hat mitgeteilt, dass erste Ergebnisse der Sicherheitsanalyse des beA-Systems und der Client Security durch die von der BRAK beauftragte Firma secunet AG vorliegen. Es seien Schwachstellen aufgezeigt worden, die vor dem Wiedereintritt in den online-Betrieb beseitigt werden müssten und könnten. Das beA-System könne also im Augenblick noch nicht wieder starten. Die Prüfung durch secunet werde voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein.       

Zu welchem Zeitpunkt danach der online-Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist nach meiner Einschätzung derzeit leider nicht abschätzbar. Verbindliche Aussagen hierzu liegen nicht vor.

Mit freundlichen Grüßen

JR Dr. Seither

Präsident


Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                                    Zweibrücken, den 01.02.2018

im Anschluss und in Ergänzung zu den Presseerklärungen der BRAK vom
18.01.2018 über die Präsidentenkonferenz und vom 26.01.2018 über den
beAthon möchte ich Sie weiter informieren wie folgt:

                                     1.
Nachdem in der Präsidentenkonferenz vom 09.01.2018 ein Ausfall des
besonderen elektronischen Anwaltspostfachs bis Juni d.J. befürchtet worden
war, fielen die Prognosen am 18.01.2018 etwas positiver aus. Auf Seiten der
BRAK besteht die Hoffnung, ggf. schon im März wieder online gehen zu können.
Der inzwischen stattgefundene beAthon hat aufgrund der Beteiligung externer
Experten weitere Erkenntnisse gebracht.

                                      2.
Unser Kammer-Präsidium hatte am 10.01.2018 beschlossen, die im letzten
Kammerreport Nr. 4/2017 erhobene beA-Umlage gegenüber den Mitgliedern
zunächst nicht geltend zu machen und auf der Präsidentenkonferenz am
18.01.2018 den Antrag zu stellen, dass die BRAK den beA-Beitrag 2018 vor der
vollständigen Inbetriebnahme des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs
gegenüber den Regionalkammern nicht erheben wird. Zwei weitere Kammern
stellten den Antrag, den beA-Beitrag in 2018 ganz entfallen zu lassen.

In der Diskussion über die Anträge verwies der Schatzmeister der BRAK darauf,
dass im Rahmen der Haushaltsbeschlüsse festgelegt worden sei, den beA-Beitrag
für das Jahr 2018 am 31.03.2018 gegenüber den Rechtsanwaltskammern
einzuziehen und im Verzugsfalle Zinsen von 4 % geltend zu machen. Die
Beschluss- und Haushaltslage ermögliche es lediglich, den Einzug auf den
30.06.2018 zu verschieben. Trotz des Ausfalls des beA fielen aber laufende Sachund
Personalkosten sowie Kosten für die Rechenzentren an. Sollten sich
aufgrund der aktuellen Ereignisse Einsparungen oder Ersatzansprüche ergeben,
würde dies zu einer Reduzierung des beA-Beitrags in 2019 führen.

Im Rahmen der Abstimmung wurde der Antrag, den beA-Beitrag 2018 nicht zu
erheben, bei zwei Ja-Stimmen der beantragenden Kammern deutlich abgelehnt.
Der Antrag unserer Kammer wurde bei 7 Ja-Stimmen mehrheitlich abgelehnt.
Damit steht fest, dass die BRAK den beA-Beitrag den regionalen Kammern
gegenüber zum 31.03.2018 erheben wird.

Der Vorstand unserer Kammer hatte daher zeitnah über das weitere Vorgehen
zu beraten. Es wurde beschlossen, die Umlage nun für den 28. Februar 2018 fällig
zu stellen und an diesem Tage auch einzuziehen. Alle Mitglieder, die keine
Einzugsermächtigung erteilt haben, werden gebeten, die Umlage von 58 €
spätestens am 28.02.2018 auf das Konto unserer Kammer mit der IBAN

                    DE12 5426 1700 0104 3146 70

zu überweisen. Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahme, zu der der
Vorstand angehalten war, um den Anfall von Verzugszinsen zu vermeiden.

                                     3.
Über die beA-Situation hatten wir alle im Kammerbezirk ansässigen Gerichte
informiert und gebeten, vorsorglich sicherzustellen, dass nach dem Ausfall nicht
noch weitere Nachrichten an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte versendet
worden sind, ohne ggf. zu bemerken, dass diese nicht mehr zugestellt werden
konnten. Der Präsident des Pfälzischen OLG Zweibrücken, Herr Bernhard Thurn
hat gebeten, Sie über seine Antwort zu informieren, was ich hiermit gerne und
dankend tue: „Bereits Ende Dezember 2017 und nochmals am 10.01.2018 habe
ich die Gerichte im Geschäftsbereich des Pfälzischen Oberlandesgerichts darauf
hingewiesen, dass das besondere elektronisch Anwaltspostfach aus technischen
Gründen nicht in Betrieb ist, und darum gebeten, bis zu erneuten
Inbetriebnahme keine Nachrichten an das beA zu versenden. Eine mehrfache
Prüfung hat zudem ergeben, dass keines der besonderen elektronischen
Postfächer der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte Ihres Kammerbezirks
adressierbar ist. Eine Versendung von Nachrichten seit dem 20.12.2017 kann
deshalb mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden.“ Ein
vergleichbares Antwortschreiben erhielten wir auch von Herrn Dr. Ulrich
Mildner, dem Präsidenten des Finanzgericht Rheinland-Pfalz.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

PFÄLZISCHE RECHTSANWALTSKAMMER

JR Dr. Seither
Präsident

Presseerklärung Nr. 4: Erste Ergebnisse des Sicherheitsdialog beAthon        

BRAK rät zur Deinstallation der beA Client Security!



                 

 

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